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Kopfschmerzen? Lassen Sie sich helfen!
Stress, zu viel Sonne oder zu wenig Flüssigkeit: Gründe für gelegentliche Kopfschmerzen gibt es viele. Wenn jedoch ständig der Schädel brummt, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Dieser kann zum Beispiel ermitteln, ob die Beschwerden Symptom einer Krankheit sind. Außerdem erfordern verschiedene Kopfschmerzarten oft unterschiedliche Behandlungsweisen. Gerne beraten wir Sie dazu – natürlich unter Berücksichtigung aktueller Forschungsergebnisse.
Es hämmert, sticht und dröhnt: Kopfschmerzen sind eine Plage. Die meisten Menschen leiden gelegentlich darunter, zum Beispiel als Reaktion auf Stress oder zu geringe Flüssigkeitszufuhr. Meistens helfen dann etwas Ruhe, viel Trinken und eine Schmerztablette. Bei chronischen Kopfschmerzen sollten Sie dagegen unbedingt einen Arzt aufsuchen, der die Ursache ermittelt und fachgerecht behandelt. Denn gewisse Schmerzmittel können bei zu häufiger Einnahme selbst zu Kopfschmerzen führen. Der Arzt setzt daher bei chronischen Beschwerden oft andere Wirkstoffe ein – und empfiehlt weitere Therapien wie Entspannungstechniken oder Psychotherapie. Außerdem kann er beurteilen, ob die Kopfschmerzen mit einer anderen Krankheit zusammenhängen könnten.
Migräne mit Schlaganfall-Gefahr So haben Menschen, die an einer Migräne mit einer sogenannten Aura leiden, ein doppelt so hohes Schlaganfall-Risiko wie Menschen ohne diese Erkrankung. Dies zeigt eine aktuelle Studie, die im British Medical Journal erschien.
1 Unter einer Aura versteht man in diesem Zusammenhang, dass sich der Migräneanfall durch Wahrnehmungsstörungen ankündigt: Der Betroffene sieht beispielsweise Lichtblitze oder Zickzacklinien. Manchmal kommt es auch vorübergehend zu blinden Flecken im Gesichtsfeld oder Taubheitsgefühlen an den Extremitäten. Allerdings leiden häufig junge Menschen an Migräne, bei denen Schlaganfälle selten auftreten. Deshalb fällt eine Verdoppelung des Schlaganfall-Risikos bei ihnen weniger stark ins Gewicht. Doch es sollten möglichst weitere Risikofaktoren vermieden werden: Handelt es sich zum Beispiel um eine Frau unter 45 Jahren, die raucht und die Antibabypille einnimmt, vervielfacht sich das Schlaganfall-Risiko noch weiter.
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Über die verschiedenen Medikamente, die gegen Kopfschmerzen eingesetzt werden, informieren wir Sie gerne in unserer Apotheke. 1Markus Schürks et al., Migraine and cardiovascular disease: systematic review and meta-analysis, BMJ 2009;339:b3914